Kintsugi ist eine traditionelle japanische Reparaturkunst, bei der Scherben mit Urushi-Lack wieder zusammengesetzt und die Risse absichtlich durch Goldpulver hervorgehoben werden. Aus Bruchstellen entstehen sichtbare Verbindungen, die die Geschichte eines Objekts weitererzählen.
Ayaka Nabeshima und Birgit Depenbrock erläutern Technik und Philosophie und warum achtsames Arbeiten zum Wesen des Kintsugi gehören. Beim gemeinsamen Arbeiten mit den Händen entsteht Raum für Austausch und neue Verbindungen.
Die bearbeiteten Scherben und persönlichen Gedanken der Teilnehmenden werden Teil der Ausstellung und lassen den gemeinsamen Prozess für weitere Besucherinnen und Besucher sichtbar werden. Über drei Termine hinweg entsteht so ein gemeinsames Kintsugi-Objekt. Aus vielen einzelnen Beiträgen wächst Schritt für Schritt ein neues Ganzes.
Im ersten Termin „Brüche ehren“ dreht sich alles um die Klebung, im zweiten geht es bei „Brüche pflegen“ um die Rissabdichtung und im dritten Termin werden „Brüche geheilt“, indem sie mit Bronzepulver veredelt werden.
Bitte beachten Sie, dass der in den Kursen verwendete Urushilack Urushiol, starke allergische Reaktionen (Haut- und Schleimhautentzündungen) hervorrufen kann und bei Neurodermitis oder einer allgemeinen Neigung zu Allergien von der Teilnahme abgeraten wird. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie, auf eigenes Risiko an der Veranstaltung teilzunehmen.
Anmeldung unter rjm-veranstaltungen@stadt-koeln.de
Für: Erwachsene
Veranstalter: Rautenstrauch-Joest-Museum
| Preis: € 14,00
zzgl. Eintritt.
| Rahmenprogramm zu: „return“,
17.09.2026
-
06.12.2026