Am Wochenende des 13. und 14. Juni 2026 lädt Yohannes Mulat Mekonnens Trauminstallation dazu ein, mitten im Museum einem Psychoanalytiker zu begegnen.
Die Besucher*innen hören Träume, die einst von Fremden geträumt wurden. Anschließend treten sie mit Suraphel Mathewos Alemu ins Gespräch, der Teilnehmende innerhalb der Ausstellung WE ARE WHAT WE ARE NOT empfängt.
Doch Träume lassen sich nicht festhalten. Details verschwinden, Szenen verschieben sich, Erinnerungen vermischen sich mit Fantasie. Langsam beginnt der Traum eines anderen sich wie der eigene anzufühlen.
Zwischen Listening Session, psychoanalytischer Begegnung und performativem Experiment erforscht die Installation, wie Erinnerung durch Auswahl, Auslassung, Fantasie und Rekonstruktion immer wieder neu entsteht. Und vielleicht sind Museen Träumen gar nicht so unähnlich. Auch sie bestehen aus Fragmenten. Aus Leerstellen. Aus Geschichten, die lange nach dem eigentlichen Moment neu zusammengesetzt werden.
Für ein Wochenende verwandelt sich das Museum in etwas Ungewohntes: halb Archiv, halb Traumlandschaft, halb psychoanalytische Couch.
Buchbare Sessions am 13. und 14. Juni 2026
1
12 Uhr bis 12:30 Uhr
2
12:40 Uhr bis 13:10 Uhr
3
13:20 Uhr bis 13:50 Uhr
4
14 Uhr bis 14:30 Uhr
5
14:50 Uhr bis 15:20 Uhr
6
15:25 Uhr bis 15:55 Uhr
7
16 Uhr bis 16:30 Uhr
8
16:35 Uhr bis 17:05 Uhr
Bitte melden Sie sich mit Ihrem Terminwunsch unter rjm-veranstaltungen@stadt-koeln.de an.
Für: Erwachsene
Veranstalter: Rautenstrauch-Joest-Museum
| Preis: € 15,00
| Rahmenprogramm zu: „WE ARE WHAT WE ARE NOT “,
07.05.2026
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30.08.2026